Von der Strasse aus sieht man unser Haus kaum. Die Anhöhe ist nicht gross, schützt aber gut vor Lärm in einem sowieso ruhigen Viertel, und schafft viel Intimität.

 

Dank der kleinen Erhöhung erreicht uns die Seebrise viel leichter und erfrischt die Villa in Sommer. Im Winter sehen wir die Morgensonne früher als unsere Nachbarn. Dafür kriegen wir die Winterstürme voll ab. Das Haus ist aber dafür ausgelegt.

Mein Vater hat für den Bau der Villa die bekannte Architektin Frau Gonfreville von der "Bordeaux Schule" beauftragt. Die Bordeaux Schule ist eine kleine Bewegung, die einen besonderes Augenmerk auf die Harmonie zwischen Gebäude und der sie umgebenden Natur legt. Frau Gonfreville hat selbst auch ein Haus in Cap Ferret und kennt bestens das Klima und die lokale Pflanzenwelt.

 

 

 

Mein Vater wollte eine Ganzjahres-Villa, was hier selten ist. Er hat dafür sogar extra einen Kachelkamin  aus Lothringen bestellt und die Isolation des Hauses entsprechend angepasst.

 

Es war ihm auch wichtig, dass drei Familien zusammenleben, aber jede auch ihr "Rückzugsgebiet" behalten kann. Die Villa besteht also aus drei selbständigen Häusern, jedes mit voll ausgerüsteter Küche, Bädern, Terrasse und Garten.

 

Das "Großes Haus" ist der Sammelpunkt, mit einem Wohnbereich für alle (bis etwa 40 Leute) und einer großen Terrasse.

 

Gemeinschaftsraum ist eine halb-professionelle Waschküche. Wir arbeiten noch an einem weiteren Raum der als Disco oder Kino genutzt werden könnte.

 

In den drei Häusern schlafen bis zu 14 Personen in 9 Betten und 6 Schlafzimmern, mit 3 Dusch-Bädern, 1 Badezimmer und 3 WC.